Vereinsgeschichte

März 17, 2013

Auszug aus dem Festbuch von 1997
75 Jahre TuS Herchen 1922 e.V.
Zusammengetragen von J. Frömel

Zur Vereinsgeschichte Tennisabteilung

 Chronik der Tennisabteilung

Der Tennissport blühte in den 70er Jahren auf, – wie heute der Golfsport. Großzügige Beihilfen zum Sportstättenbau ermöglichten vielen Orten den Aufbau einer Tennisabteilung, so auch in Herchen. DerTUS Herchen wurde damals der Dachverein für die neue Abteilung.

1974 am 8.11. Gründungsversammlung im Lokal Kohten, mit 50 Interessenten
In den ersten Vorstand wurden gewählt:
1. Vors.:             Dr.R. Weisbach          2. Vors.:       M. Fuhr
Geschätsführer:   M. Wasser                Kassierer:     H. Ludwig
Sportwarte:         U. Mohrbacher,  A. Deckert
Beisitzer:            B. Birkenbeul, D. Etzbach,C. Hübler, Hargarten
J. Gebet, E. Lindemann, D. Neukamm, K. Dryden.

1978 Frühjahr, Baubeginn der Tennisanlage an der Eisenbahnbrücke. Ursprünglich war beabsichtigt, die Tennisanlage auf dem Gelände des heutigen Kneipp-Tretbeckens zuerrichten. Am 4.11.78 feierte die Tennisabteilung ihr erstes Winterfest in der Löwenburg. Noch bevor überhaupt auf den Plätzen ein Ball gewechselt werden konnte, mußte schon ein Aufnahmestop beschlossen werden, da bereits 170 Mitglieder eingeschrieben waren.

1979 Mit viel Elan, ungezählten, freiwilligen Arbeitseinsätzen, mit der finanziellen Hilfe des Landes und der Gemeinde und privater Firmen war die Arbeit am 26.April fertig gestellt. Die ersten Tennisbälle wechselten die Felder. Der Tennisclub erwarb das heutige Clubhaus zum Wiederaufbau von der Fa. Falkenhahn1980, die gerade die Elektrifizierung der Bahnstrecke beendet hatte. Ein großer Teil des Unterbaus der Tennisplätze besteht aus Abraumschotter aus dem Tunnel.

Der Spielbetrieb lief sehr emsig an, die Begeisterung war groß. Die Spielerfolge bei Medenspielen fielen noch bescheiden aus. In der Gesamtgemeinde Windeck riefen die vier Tennisvereine, Dattenfeld, Schladern, Rosbach und die jungen Herchener die Gemeindemeisterschaften als jährliche Großveranstaltung aus. An der Spielstärke mußte viel getan werden. Profitrainer mit ihren Schülern waren in den nächsten Jahren häufige Platzbenutzer.

1984 Hochwasser der Sieg steht 30 cm auf den Plätzen.

Im 10. Jahr des Bestehens wurde folgender Vorstand gewählt:
1. Vorsitz:        M. Fuhr        2. Vors.:         R. Weisbach
1. Geschäftsf.  G. Laer         2.Geschäftsf   C. Kuchheuser
1. Kassierer:    A. Knepper   2.Kassierer:    E.Bitzer-Gossmann
Beisitzer:         Chr. Hübler, Bettina Seidel, W. Schmidt
Pressewart:     Udo Land,
Sportwarte: H. Brandau, H. Zimmerman

1985 Windecker Kurgäste können in den ruhigen Morgenstunden auf der Herchener Tennisanlage spielen. Das Fremdenverkehrsamt nahm das Angebot gerne auf. Die Zahl der Mitglieder aus dem Eitorfer Raum nimmt zu, aus dem Kernort Herchen gibt es die ersten Abmeldungen.

1990 die Zahl der jungen Spieler (Bambinis und Junioren) reduzierte sich, leider. Da sich im Nachbarverein Dattenfeld ähnlicher ,,Null-Bock“ zeigt, werden aus beiden Vereinen gemeinsame Jugend-Mannschaften zusammengestellt.
Die Zahl der aktiv -spielenden Mitglieder von 40 aufwärts ist hoch wie nie zuvor.

1994 am 23.2.starb Fritz Hegener plötzlich, die praktische Hand auf der Tennisanlage und kämpferischer Seniorenspieler. Ein schmerzlicher Verlust.

1997 Im Trend der Zeit sind es die Seniorinnen (ab 40) und Senioren (ab 45), die um Titel und ihre Fitnes kämpfen und die angenehme Atmosphäre im Club genießen.
Sie sind die tragende Säule des Vereins.

Die Tennisabteilung bietet für Jung und Alt etwas zum Mitmachen an:
Jugendtrainig Sommer und Winter
Erwachsenentraining im Sommer
Hallenturniere im Winter
Tennisturniere um Plätze und Medaillen
Freundschaftsturniere
Gemeinsame Wanderungen
Das beliebte Herbstfest (Jahresabschlußball).

Tennis ist Sport für Junge und junge Alte

Der heutige Vorstand: (1997)
1. Vorsitz:                  M. Fuhr
2. Vorsitz:                  K. Reuter
1. Geschäftsführer:  U. Schmidt,
2. Geschäftsft           N. Dreischärf
Kassierer:                 V. Joest
Sportwart:                 K. Reuter
Jugendwart:              Dirk Bockmühl,
2. Jugendwart:          A. Reuter
Beisitzer:                  Manfred Brandau, Renate Dreischär, Hannelore Meinhard,
Richard Kensy

Dank an den damaligen Pressewart und Chronikschreiber Udo Land

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